Update_instar_4k_4.1.0-4.1.0[+1306]

CGI habe ich nicht genutzt. Habe jetzt den äußeren Bereich von der Tiererkennung auch mal so klein wie möglich gemacht, genau, wie auch vorher schon den inneren Teil. Vom Schwellenwert bin ich bei 10%.

Wie kommt es eigentlich zustande, dass im System-Logbuch eine Person erkannt wird mit

„Bewegungsalarm in Bereich [X]“
„Ein Objekt wurde erfasst [Person]“

In der Aufnahme auf der SD-Karte ist dann manchmal unter „Objekt“ aber nur ein Strich „-“ angegeben, anstatt von „Person“ oder „Fahrzeug“. Das ist zwar nicht bei allen gespeicherten Aufnahmen der Fall, aber wieso wird die Person ja offensichtlich als solche erkannt, dann in der Aufnahme diese aber nicht als solche angegeben?

Und noch etwas anderes.
Da ich nun wieder die 8 Standardbereiche nutze, bewegen sich Personen und Fahrzeuge immer von Bereich 1 in Bereich 2 in Bereich 3 in Bereich 4 und dann aus dem Bild und natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge. Die Personen können das Bild nur über den Bildrandbereich 1 oder 4 betreten/verlassen.
Nun habe ich aber ab und zu Aufnahmen, wo diese erst gestartet wird, wenn die Objekte bereits im Bereich 2 oder 3 sind.
Die Empfindlichkeit der Bereiche (99%) sind alle gleich. Wie kommt es, dass die Aufnahmen manchmal zu spät gestartet werden?
Ich möchte für die wenigen zu späten Aufzeichnungen nicht extra die Voraufzeichnung auf 10 Sekunden setzen und damit die brauchbare Aufzeichnungszeit der korrekt erfassten Aufnahmen hintenraus um 10 Sekunden verkürzen. Wäre bei einer korrekt funktionierenden Folgeaufnahme oder einer Funktion mit beliebig langer Aufzeichnungszeit zwar egal, funktioniert aber in meinem Fall aber eben immernoch nicht nahtlos.

Ich kann nur mutmaßen: vielleicht hängt es mit der Geschwindigkeit zusammen, mit der die Personen die Bereiche durchqueren. Man könnte darüber nachdenken, die Ein-/Austrittsbereiche ggü. den inneren Alarmbereichen in der Breite zu variieren, evtl. schmaler zu machen. Vielleicht waren manche Personen, die z.B. ein Rad schieben, nicht sofort als Person erkannt worden.
Aber solange die Personen trotzdem als Bild/Video aufgenommen wurden, ist es nicht weiter schlimm.

Mit den Bereichen hatte ich diesbezüglich auch schon experimentiert, jedoch ohne Veränderung des Problems.
Bei den Personen waren es immer einzelne Fußgänger ohne Sportgerät/Fahrrad, also eigentlich die einfachste Form der Erkennung. Was für den Alarm aber sowieso egal sein sollte, da ich wie gesagt keine bestimmten Objekte voraussetze zur Alarmaktivierung, sodass der Alarm immer bei 1% Pixeländerung auslösen müsste.

Können die ganzen Kameras, wie auch die 9820 4k, im Jahre 2026 eigentlich wirklich nur mit 25fps aufnehmen oder ist das nur eine softwareseitige kastrierung?
Gerade bei Fahrzeugen würden 60fps und mehr schon Sinn ergeben. Oder schafft das die Hardware einer 350€ Kamera ggü. einer halb so teuren Kamera eines anderen beliebigen Konkurrenten etwa nicht?

Verbaut ist der Sony IMX415 CMOS Sensor. Der kann bis zu 90fps aufnehmen (10Bit), bei 12Bit Auflösung sind es noch 60fps.
Die Framerate bei der 9820 wird mit 4K @30fps angegeben. Wichtig ist nicht die Framerate an sich bei bewegten Motiven - es sei denn, man möchte in Slow-Motion aufnehmen - sondern die kürzest mögliche Verschlusszeit. Zu bewegten Motiven gehört eine schnelle Verschlusszeit, damit es keine verschwommenen Aufnahmen gibt. Dazu muss der Sensor eine hohe Empfindlichkeit und ein niedriges (thermisches) Rauschen besitzen.
Ein Auto mit 60km/h legt in einer Sekunde fast 17m zurück. Da kann die 9820 locker 30 Bilder aufnehmen, zudem in 4K!
Fast 2 Bilder pro Meter. Wenn die Verschlusszeit passt, sollte ein Kennzeichen gut erkennbar sein.
Ob man trotzdem softwaretechnisch mehr rausholen kann aus dem IMX415 müsste @INSTAR sagen können.

https://www.sony.com/en/SonyInfo/News/Press/201906/19-058E/

Wieso kann ich dann nur maximal 25fps einstellen, egal ob 4k, HD oder 720p? Das ergibt doch wieder überhaupt keinen Sinn. Dann lasst doch die Benutzer selbst entscheiden, welche Einstellung sie nutzen.
Dass die Verschlusszeit bei „normaler“ Belichtung geringer wird je höher die FPS ist, um noch ein genügend scharfes und helles Bild zu erhalten bei schnellen Bewegungen ist mir klar.
Wenn Sony aber bei 4k die 60FPS angibt, wieso darf ich die dann nicht nutzen?

Schnellschuss:

Hast du die Auflösung auf maximal stehen?

Testhalber diese mal heruntersetzen …

Scheint er doch schon probiert zu haben.

„Wieso kann ich dann nur maximal 25fps einstellen, egal ob 4k, HD oder 720p?“

Ööps - habe ich überlesen.

Das hat alles technische Gründe. Ich habe mal nachgefragt, hier die Antwort:
„Die Angaben von Sony betreffen das Abgreifen eines einzelnen Streams von der Kamera. Unsere Kameras produzieren immer 3 Streams in unterschiedlichen Auflösungen. Das Deaktivieren der 2 kleineren würde allerdings nicht viel bringen - nicht genug, um diese Option anzubieten. Der Hauptstream verursacht den Grossteil der Daten. Soweit alles gut - bis man den WDR dazuschaltet. Danach werden immer 2 Bilder ausgelesen für jeden Video-Frame (bei neueren Sensoren sogar 3). Auf einem Chipsatz für 60fps erhält man entsprechend dann nur noch 30fps ~ oder 25fps nach Abzug des Overheads.“

@INSTAR

Ich muss leider sagen, dass ich zunehmend von der Version 4.x bei der Alarm- / Objekterkennung genervt und enttäuscht bin.

Im Konkreten bezieht sich das u.a. z.B. auf das Erkennen eines Mähroboters (hier: Luba 2): die Einstellung der Bereichsempfindlichkeit auf 99%, die Objekterkennung Fahrzeug (mit Anpassung der Fahrzeuggröße) auf 10%. UND - es wird NICHTS erkannt - kein Eintrag im Log.

Das war letztes Jahr mit der Version 3.x EINDEUTIG anders - alle Fahrbewegungen wurden zuverlässig erkannt und aufgenommen!!

Gleiches, unterschiedliches Verhalten der Firmware Versionen ist bei der Tiererkennung festzustellen.

Ich bin wirklich der Meinung, dass die Kritik an der Objekterkennung berechtigt ist, da der Vergleich zum vorherigen Main-Release 3.x eindeutig negativ ausfällt.

Der momentane Entwicklungsstand der Software bei der Grundfunktion Alarm- / Objekterkennung ist nicht tragbar - die Kamera wird quasi ‚wertlos‘, da sie nicht für den gedachten Zweck zuverlässig eingesetzt werden kann.

Ich kann es mir gerne einmal per Fernwartung anschauen, am besten einfach einmal anrufen.
+49 (6438) 9198992
Montag bis Freitag
7:00 - 12:00 Uhr